Pollensaison 2014 – ein hartes Jahr für Allergiker

Hatschi! Das Jahr 2014 wird eine harte Zeit für Pollenallergiker. Wegen dem milden Winter begann der Pollenflug wesentlich früher. Heuschnupfen hat jetzt fast das ganze Jahr Saison. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich am besten gegen die Pollen wappnen und welche Therapiemöglichkeiten es gibt.

Was ist Heuschnupfen?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf einen eigentlich harmlosen Fremdstoff – wie Pollen. Unsere Abwehr bekämpft die Pollen und Betroffene leiden unter Schnupfen, tränenden Augen und Niesanfällen. Bei vielen Menschen weisen die Symptome Ähnlichkeit mit einer Erkältung auf: Eine Pollenallergie dauert aber länger, eine Erkältung sollte nach einer Woche abklingen oder schwächer werden. Im schlimmsten Fall kann Heuschnupfen zu einem Allergischen Schock und Atemnot führen. Heuschnupfen kann jeden treffen

Eine Frau leidet unter Heuschnupfen

– gefährdet sind vor allem die Menschen, die Allergiker in ihrer Familie haben. Er kann auch dann erst auftreten, wenn Sie schon älter sind. Kinder leiden dabei stärker unter Heuschnupfen als Erwachsene, da Ihre Abwehr noch nicht so stark ist. Bei Nichtbehandlung kann eine Allergie in einem chronischen Asthma enden. Nehmen Sie eine Allergie also nicht auf die leichte Schulter. Sie können etwas gegen Pollenallergie tun!

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  • Ambrosia in Europa auf dem Vormarsch

    Der Klimawandel sorgt in Europa für wärmere Sommer und mildere Winter. Das begünstigt die Ausbreitung der hochgradig Allergien auslösenden Ambrosia Artemisiifolia. Die Pflanze ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch.

  • Reisen mit Pollenallergie: Was Sie wissen müssen

    Auch Pollenallergiker können beschwerdefrei Urlaub machen, wenn sie bei der Planung eine Reihe an Faktoren bedenken. Dazu zählen die Jahreszeit, die Wahl des Urlaubsziels sowie die Lage des Hotels.

  • Hyposensibilisierung gegen Heuschnupfen

    Bei der Hyposensibilisierung verabreicht ein Arzt den Patienten Allergene in konzentrierter Form. Dies soll das Immunsystem daran hindern, bei kleineren Mengen bereits allergisch zu reagieren. Das bis zu fünf Jahre andauernde Verfahren ist die einzige ursächliche Behandlung von Heuschnupfen.

  • Sport mit Heuschnupfen – wie geht das?

    Heuschnupfen-Geplagte kennen das: Die Nase läuft, die Augen brennen und die Atmung fällt schwer. Da ist an Sport nicht zu denken. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich dennoch sportlich betätigen können.

  • Wie wirksam ist die Eigenbluttherapie bei Heuschnupfen?

    Neben herkömmlichen Behandlungsmethoden hat sich die Eigenbluttherapie bei der Heilung von Heuschnupfen etabliert. Durch den Kontakt mit verwässertem Eigenblut lernt das Immunsystem, nicht länger über zu reagieren.

  • Heuschnupfen richtig erkennen

    Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen - die Symptome von Heuschnupfen gleichen häufig denen einer handfesten Erkältung. Wir zeigen ihnen, wie Sie die allergische Rhinitis von einer "herkömmlichen" Erkältung unterscheiden.

  • Gärtnern mit Heuschnupfen

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  • Heuschupfen bei Kindern

    Kinder trifft Heuschnupfen bereits frühzeitig. Die Veranlagung zur allergischen Rhinitis erben die Kleinen meist von ihren Eltern. Was können Sie tun, um Ihrem Nachwuchs die Erkrankung zu erleichtern?

  • Tipps zur Vorbeugung bei Heuschnupfen

    Was können wir tun, um unsere Kleinen vor Heuschnupfen zu bewahren? Wer darauf verzichtet, in der Gegenwart seines Sprösslings zu rauchen und mit den Kindern Urlaub auf dem Land macht, tut ihnen viel Gutes.

  • Schnelle Hilfe bei Heuschnupfen

    Was tun, wenn der Heuschnupfen zuschlägt? Am besten lassen Sie es mit vorbeugenden Maßnahmen gar nicht erst soweit kommen. In dringenden Fällen helfen Medikamente.

Gut leben mit Heuschnupfen

Lassen Sie sich nicht vom Heuschnupfen unterkriegen! Wenn Sie ein paar Regeln befolgen, können Sie trotz Pollensaison Ihr Leben genießen. Gestalten Sie Ihren Garten so, dass nur pollenarme Pflanzen darin blühen. Oder Sie fliehen einfach vor den Pollen: Reisen Sie während der Pollensaison ans Meer oder ins Hochgebirge, wo die Pollenbelastung gering ist.

Halten Sie Ihre Wohnung pollenfrei: Mit Pollenfiltern und Pollengittern an den Fenstern. Informieren Sie sich! Es gibt Pollenflugkalender für jedes Jahr. Die meisten Pollenallergiker reagieren auf die Birkenpollen. Darüber hinaus lösen weitere Bäume und Sträucher wie Hasel oder Linde Allergien aus. Gräser und Getreide bringen die Allergiker vor allem während der Sommerzeit zum Schnupfen und Niesen.

Die aggressive Ambrosia fliegt zwischen Juni und dem ersten Frost. Das unscheinbare Gewächs verursacht vermehrt allergische Reaktionen. Eine starke Luftverschmutzung oder Stress verstärken allergische Symptome ebenso.

Therapien gegen Pollenallergie

Medikamente wie Antihistaminika lindern die Beschwerden bei Heuschnupfen. Kortison wirkt in der richtigen Dosierung schnell und verlässlich. Diese Medikamente bekämpfen jedoch nur die Symptome und nicht die Ursache.

Eine Hyposensibilisierung ist die wirksamste Therapie gegen Heuschnupfen – dauert aber dafür mehrere Jahre. Dabei verabreicht der Arzt dem Patienten das Allergen (die jeweiligen Pollen) regelmäßig über größere Zeitabstände, bis das Immunsystem sich an den Fremdstoff gewöhnt.

Neben der Hyposensibilisierung gibt es Therapien in der Naturheilkunde. Bei der Eigenbluttherapie impft der Arzt den Patienten mit Eigenblut, um das Immunsystem anzuregen. Die Bioresonanztherapie gilt als ein alternatives Heilverfahren, bei dem die Allergie durch Schwingungen therapiert wird. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Therapiemöglichkeiten für Sie in Betracht kommen.

Foto: © Sandor Jackal – Fotolia.com

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